In meiner Wohnung ist der Specht drin
Es klackt. Unaufhörlich. Klack. Pause. Klackklack. Ein vertrautes Geräusch. Ein bischen aggressiv, trotzdem vertraut. Dann eine Stimme aus dem Off. Auch die ist vertraut, ein bischen aggressiv, aber vertraut. “Fabian, wir müssen das mit meinem Foto machen”. Sillie sitzt, ihr Notebook auf dem Schoß, die Speicherkarte der Digitalkamera angeschlossen auf dem Sessel und guckt mich Hilfe suchend an. Sie klickt nochmal auf den Schnabel des Vogels. Aber auch diesmal lässt er das Polaroid seines Artgenossens nicht fallen. Wie soll man produktiv arbeiten, wenn man nicht mal starten kann?

du oasch