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Hardware die es geben sollte: Mobiler UMTS WLAN Router

Es gibt viele UMTS Telefone, aber in die wenigsten (keine?) lassen sich zwei Simkarten stecken - eine für Telefonie, eine für Daten. Eigentlich ist das ja auch Schwachsinn, lässt sich doch beides gut auf einer Simkarte unterbringen. Vorausgesetzt der Provider spielt mit, und genau da wird die Luft dünn. Die großen UMTS-Visionen, für die so viel Geld bezahlt wurde, scheinen mittlerweile vergessen und offenbar gibt es genau zwei Anwendungsfälle in diesem Land: 1) PC Nutzer will ins Internet und bekommt Datentarif mit USB UMTS Modem und 2) Nutzer will Telefonie und Internet am Handy und bekommt dafür einen Tarif mit 24 Monatsbindung (Sagen wir “Typ Aussendienstmitarbeiter mit Blackberry, dessen Arbeitgeber ihm das Firmenhandy zahlt).

Ich will ein iPhone 3G. Und wer in Österreich ein iPhone 3G will, telefoniert unter 1000 Minuten (Volltreffer, Faktor 10 runter bitte), schickt 100 SMS im Monat (Volltreffer, Faktor 10 runter bitte), ist bereit einen viertel Euro für eine SMS ins Ausland zu zahlen (Hoppla), nimmt im Ausland wahlweise brav die Auslandstarife in Kauf oder ein Zweithandy mit (Hoppla), verbraucht monatlich 3 GB Daten (Hoppla, Faktor 10 nach oben bitte, mindestens) und ändert seine Gewohnheiten die nächsten 24 Monate nicht oder bezahlt einen Preis, der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht genannt werden kann (Hoppla).

Kaufe ich mir das iPhone 3G in England, Italien, Frankreich, you name it für rund 500 Euro ohne Bindung, stecke meine lächerlich günstige Telefoniewertkarte hinein, bleiben die Daten aus (Hoppla). Will ich beides auf einer SIM aber keine Bindung, zahle ich für 1GB Datentraffic 20 Euro (Hoppla).

Ein guter Kompromiß, der sich transparent in die Handyarchitektur einfügen lässt, ist ein UMTS Modem mit Akku, das nicht per USB angeschlossen wird sondern als WLAN-Accesspoint angezapft werden kann. Sogar vom Handy (iPhone mit/ohne 3G) und vom Notebook gleichzeitig. Gesehen habe ich solche Geräte noch nicht, mit Steckernetzteil gibt es sie schon. Also Taiwan und Südkorea, wäre das nicht was?

iPhone 3G! Bei one? Oder Yesss.

Das iPhone 3G kommt am 11. Juli 2008 und wird in Österreich von one und T-Mobile zusammen mit 24 Monatsverträgen angeboten. Da ich mit dem Service der Deutschen Telekom in der Vergangenheit so zufrieden war, dass ich nie wieder einen Vertrag bei Ihnen und Ihren Töchtern abschließen werde, bleibt nur one. So weit ich die Sterne, das Kleingedruckte und den Tarifdschungel überblicke: Ich werde für 1000 Freiminuten und 3 GB Datenvolumen monatlich zusammen mit dem 16 GB iPhone 3G rund 1000 Euro zahlen und ein gesperrtes Gerät bekommen. Im Ausland (Drei Monate San Francisco, regelmäßig in Deutschland, Urlaub…) darf ich also dann mit zwei Handys rumlaufen, um den Auslandstarifen zu entgehen, dankesehr. Auch sehr kundenfreundlich bei one: Mehr als 3GB im iPhone-Pack für 14 Euro gehen nicht (mehr), obwohl sie mit H.U.I. für mich einen Datentarif mit 15 GB für 15 Euro haben, der sich bis Juni (was war da? Ach ja, die Apple Keynote) auch mit dem Tarif kombinieren ließ. Kurzum: Ich habe bei one ein sehr ungutes Gefühl und komme mir verarscht vor. Trotzdem brauche ich als Apple Fanboy ein iPhone 3G. Alternative ist Vodafone in Italien, die das 16 GB Gerät ohne Bindung für 569 Euro verkaufen - und meine UMTS Wertkarte (1 GB kosten *derzeit* 20 Euro) mit der ich für etwa 9 Cent pro Minute telefoniere (summiert sich momentan auf etwa 8 Euro im Monat). Macht 761 Euro auf 24 Monate gerechnet (ohne Daten, die auch jetzt mit Nokia E61 eher per WLAN als UMTS abgerufen werden). Klingt das nach einem Kompromiss? Habe jedenfalls weniger Bauchschmerzen.

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EM Restkarten

Heute wird angekickt und wo man hinschaut sitzen nackte, ausgezehrte, hungrige Menschen mit nichts als einer EM-Karte in der Hand. Sie gaben alles. Das gesundheitliche All-In. Aber sie sind dabei. Wer zudem noch 4,50 Euro für ein Bier übrig hätte, sollte bei Luca mal nach den Restkarten Ausschau halten.



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