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Mobile Standortbestimmung ohne GPS

Google Maps Mobile versucht nun den Standort des Handys, auf dem es laeuft, auf Basis der Sendemasten zu prognostizieren. Lustig ist, dass mir diese Idee seit Jahren im Kopf herumgeistert und ich nicht muede wurde, darueber zu reden und zu versuchen, andere Menschen davon zu begeistern. Angefangen vor etwa vier Jahren mit einer (vergeblichen) Mail an die Hersteller der Fahrplanauskunft der Berliner Verkehrsbetriebe und zuletzt auf dem Berliner Barcamp im November. Der heikle Punkt ist an moeglichst exakte Geoinformationen der Sendemasten zu kommen und diese kontinuierlich zu aktualisieren. Netzbetreiber verkaufen diese Informationen wohl. Aber mich mit allen Netzbetreibern auseinanderzusetzen und Geopositionen zu frei definierbaren Preisen abzukaufen ist illusorisch. Als innovativer Netzbetreiber sollte so etwas eine Selbstverstaendlichkeit sein - es wuerden ohne Kostenaufwand Applikationen entstehen, die dem eigenen Kunden einen Mehrwert boeten und diesen zudem vom Netz abhaengig machten. Aber Manager sind keine Geeks, und grosse Firmen selten innovativ. Und so ist der Enabler dieser Entwicklung die Einfuehrung von GPS in Mobiltelefonen, die mit durch Signalstaerken gewichteter Trigonometrie und ihrer GPS-Position wiederrum den eindeutigen IDs der Sendemasten Geoinformationen zuweisen koennen, sozial. Sie sind es, die die Daten erheben und kontinuierlich validieren, damit die normalen Handys davon ihre Geoposition ableiten koennen. Und nicht nur die, GPS in Gebaeuden funktioniert extrem schlecht. Und es gibt grosse Gebaeude, Messen etc., in denen Navigation wichtig sein kann. Ob das alles die Vorgehensweise von Google ist, ich weiss es nicht. Aber entwickelt wurde es von Programmierern, nicht von Zauberern. Noch kann ich zuhause uebrigens keinen Standort bestimmen lassen. Nachher werde ich mich mit dem Fahrrad, Google Maps Mobile und GPS Maus in der Tasche ein bischen mit dem Fahrrad im Block bewegen. Wenn Google Maps Mobile auch ohne Datenverbindung die GPS Daten und hinterlegten GSM-Signalstaerken cached, und ich danach meinen Standort ohne GPS bestimmen kann, bin ich der Umsetzung wohl sehr nahe gekommen. Interessant ist nun, ob und wie die Standortprognose aus Google Maps Mobile auch von anderen Mobilapplikationen genutzt werden kann. Anwendungszenarien fallen mir genuegend ein.

Amazon Kindle


Amazon Kindle

Originally uploaded by Travelin’ Librarian

Amazons eBook-Reader “Kindle” ist auf dem Markt und verknuepft einen vielversprechenden Service, Publikationen wie Buecher, Zeitschriften und Blogs jederorts kaufen und lesen zu koennen, und grossartigem elektronischen Papier, das nur beim Blaettern Strom verbraucht, mit dem GRAUENHAFTESTEN Design seit der Wiedervereinigung!
Bitte was soll das denn? Ich wette, dass man am Troedelmarkt daran vorbeiginge, und im Zweifel noch den Apple Newton als gefuehltes Nachfolgemodell kaufte! Das soll doch ein Gadget fuer Weihnachten 2007 sein, und kein Ferrari aus den achzigern.

Bahn.de

Nein ich schreibe nicht ueber den Streik. Ich habe eine Fahrkarte gebucht, um an Weihnachten aus dem Schwarzwald nach Hessen zu fahren. Wie immer ist es eine Herausforderung, sich an seinen Benutzernamen und sein Passwort zu erinnern. Auch in der Vergangenheit, in Deutschland, war mir das schon nicht moeglich, weshalb ich relativ viele Accounts dort habe. Man denke nur an die Statistik, mit jeder Fahrkarte waechst die Nutzerzahl, wahnsinnig gut! Wie gedacht konnte ich mich also auch heute nicht erinnern, obgleich die Zahl der Treffer mit der Anzahl der Accounts wachsen muesste. Aber nach 18 Monaten werden die Zugangsdaten geloescht steht da. Und solange wohne ich in Wien, da bin ich wohl betroffen. Nicht geloescht werden offenbar die Loginnamen, so dass sich die Treffsicherheit wieder verschlechtert, weil ich staendig neue ausdenken muss. Eine Adresse in Oesterreich kann ich auch eingeben, das klappt. Was nicht klappt ist die Eingabe meiner oesterr. Maestro Karte zum Ausweisen im Zug, dafuer ist leider das Textfeld zu knapp bemessen, eine Ziffer zu knapp. Zum Glueck habe ich noch eine deutsches Konto, sonst muesste wohl ein amtlicher Lichtbildausweis herhalten, und das ist zur Verifizierung von Personen nun wirklich abwaegig. Bahncard und Visacard hingegen nicht, das sind die verbleibenden Optionen, die ich aber nicht besitze. Jetzt muss man eigentlich nur noch bezahlen. “Zum Glueck habe ich noch ein deutsches Konto, sonst muesste …” Zum Glueck habe ich noch eine Freundin mit Visa-Karte, mit Bankverbindung kann naemlich nur zahlen, wer diese vorher validieren liess. Dass der Drucker mit Verweis auf seinen Tonerstand nicht druckt, dafuer kann die Bahn ja nichts, aber ein Ticket, ein Ticket habe ich prinzipiell!

Backups im Netz (kostenlos) mit Mozy

Wann war Dein letztes Backup? Und wo liegt es jetzt? Ich versioniere alle wichtigen Daten und habe ein prinzipiell guten Workflow, der mein haendisches Eingreifen auf das Anstoepseln eines USB-Sticks reduziert. Ab und an, und leider viel zu selten, landet dann eine verschluesselte Version auf einem Server etwa 600 km entfernt von meiner Wohnung. Brennt unsere Wohnung oder wird eingebrochen, kann ich ziemlich alt aussehen, genau wie die Nutzer von Time Maschine oder Super Duper.

Die Loesung scheint Mozy zu sein, und zwar fuer Windows und OS X gleichermassen. 2 GB Platz gibt es kostenlos (ueber den Link hier 2,25 GB), wer beliebig viel will, ist mit 5 USD pro Monat dabei. Die Daten werden automatisiert ueber ein selbsterklaerendes Programm und eine sichere Verbindung hochgeladen und dort stark verschluesselt abgelegt. Bitte zuendet unsere Wohnung dennoch nicht an :)

Wortwechsel

Warum heisst eine Webapplikation aus Wien, die sich anderer Webapplikationen bedient und diese ergaenzt, Mashup und nicht Melange?

Wann kommt die Talkshow der Unverstandenen?

Ich bin wirklich gespannt, ob und wann wir Nina Hagen und Eva Herman das naechste Mal in einer Talkshow erleben duerfen, auf welchem Kanal das sein wird, wer moderiert (Maischberger und Kerner schliesse ich jetzt schon aus) und ob sie zusammen eingeladen werden, als Gaeste einer Talkshow der Unverstandenen.

Nokia E61 statt iPhone

Puenktlich mit dem Start des iPhones in Deutschland bekam ich mein neues Nokia E61 nach drei Wochen nun doch endlich vom eBay-Haendler zugeschickt und bin begeistert. Fuer 143 Euro inkl. Porto halte ich nun eine kleine Wollmilchsau in Haenden: Es integriert drei Telefone (Handy und meine zwei VoIP-Nummern), mehrere Webbrowser zum Surfen, einen Anrufbeantworter (Mailbox abhoeren kostet mich Geld), Mailclient, Feedreader, Multimessenger, Kalender, SSH-Client, Mediaplayer, Office- und PDF-Viewer, verfuegt ueber alle gaengigen Datenverbindungen (GSM, UTMS, WLAN, Bluetooth, Infrarot) und hat eine echte QWERTZ-Tastatur. Was ich vergessen habe laesst sich mit Sicherheit als Symbian-Applikation ergattern. Ach, und ich habe weiterhin meinen anonymen Wertkartentarif, bei dem ich gemittelte 4,95 pro Monat Gespraechskosten und keine Grundgebuehr zahle - nice!



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