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Webseiten für Mobiltelefone transformieren

… kann Google auf Wunsch nicht schlecht. Einfach der gewünschten URL “http://www.google.com/gwt/n?client=ig&u=” voranstellen. Und siehe da: Die blogsportgruppe* gibt es direkt als Mobilversion unter http://m.topfstedt.de

			

Flash Player 9 für Solaris

Adobe hat heute über den Blog Penguin.SWF bekanntgegeben, dass eine public Beta des Flash Player 9 für Solaris verfügbar ist, sowohl für x86 als auch Sparc CPU-Architekturen. Damit ist die Nutzung von zwei Technologien aus dem Hause Adobe möglich: Adobe Flex erzeugte Rich Internet Applications und alle aktuellen Flash Video Dateien (d.h. auch solche, die On2 VP6 als Videocodec nutzen) sind darstellbar.

Kein GPRS mit Yesss (Prepaidtarif in AT)

“YESSS! bietet derzeit keine GPRS-Dienste an, demnach ist ein mobiler
Internetzugang über Ihr YESSS! Handy vorerst nicht möglich.”

Antwort auf meine Anfrage nach GRPS-Vorhaben bei Yesss. Die Konkurrenz schlief nicht, und so gibt es jetzt tele.ring Mücke für ‘nen Zehner mit fünf Euro Startguthaben - und Datendienst. Ich finde 2007 sollte es schon drin sein, mit dem Wertkartenhandy ein Blick auf die Mails zu werfen. Nur muss ich jetzt leider die Nummer ändern, deshalb auch die Frage an Yesss, ob ich lieber warten soll. Und - wie immer - die Frage an alle, warum der Mist mit Rufnummern und Adressen und Rufnummerwechseln und Nachsendeanträgen. Hier in Österreich ist ja auch noch die Türnummer und nicht der Nachname entscheidend für die Postzustellung, wer die Briefe vom nachlässigen od. verstorbenen Vormieter nicht will, muss bauen und eine neue Adressen schaffen. Warum nicht nur noch OpenID, das ist doch für alle direkt Beteiligten einfacher (Sender und Empfänger) und nicht zuletzt viel billiger!

Datensicherheit und Googles Produktivtools

Google erhält zunehmend Einzug in mein Leben (oder umgekehrt): E-Mails, Instant Messenger, Termine, Blogs und seit kurzem auch Dokumente, Google ist meine Sekretärin. Neben den (berechtigten) Bedenken über die Nutzung der erhobenen Daten bei der gewinnorientierten Firma Google stellt sich mir ein weiteres Problem: Ganz Work 2.0 möchte ich auf diese Webapplikationen ubiquitär zugreifen, d.h. auch über fremde, unsichere Netzwerke an meine Daten gelangen. Der Loginprozess läuft SSL-verschlüsselt ab, aber jeder weitere Schritt, z.B. das Lesen meiner E-Mails, nicht mehr zwangsläufig und so könnte mittels Paketsniffer auch jeder weitere Client im Netz sehen, was ich sehe. Achtet man penibel darauf, dass das Protokoll der URL https ist, funktioniert die Verschlüsselung aber auch sonst! Also am besten gleich so bookmarken! Gibt es eine Blacklistextension für Firefox?

Niepis Hinweis: Das CustomizeGoogle Plugin installieren! Geht super!

Twitter

Schon nach wenigen Minuten der gestrigen ThinkAloud Unconference zum Thema Social Software und Web 2.0 holte mich das Thema ein: Statt den großartigen Ausblick auf Wien aus den Ciscoräumen im 31. Stock des Millenium Towers zu genießen, schielte ich irritiert auf Eric’s MacBook, der damit beschäftigt war, seine Gefühle in ein Webformular zu schreiben und sich über das Wohlbefinden seiner Freunde zu informieren. Das ist also soziale Software. Die einen tauchen völlig in Parallelwelten wie WoW ab, die anderen umglucken ihre sozialen Kontakte als wären es Sims oder Tamagotchis, und beide Pole haben doch eines gemein: Sie nutzen soziale Netzwerke und das Web. Und obwohl ich keinen wirklichen Benefit in der Nutzung von Twitter sah ließ mich das Thema nicht los. Und mittlerweile finde ich es echt cool: Es könnte ein Anti-Ebay sein, ich gebe ein was ich haben will und ein Anbieter könnte es lesen. Es könnte das schöne Leben sein, ich gebe ein, dass ich gerne in die Kneipe will und frage nicht ob jemand mitkommt, sondern Interessierte sagen, dass sie es tun werden. Und Twitters API ist auch zum geeken total praktisch! Ein Server, mein neuer sozialer Freund, kann seine Statusmeldung posten und ich sie komfortabel überwachen - mit meinen Augen, mit XML oder mit JSON!

Neue AGB des StudiVZ, ein kommentierter Auszug

9.4 Ferner verpflichtet sich der Nutzer für den Fall einer
Zuwiderhandlung gegen das Verbot von elektronischen Angriffen [...]

[...] absolutes Stillschweigen über sämtliche etwa gewonnenen Daten,
über die Unterlassungsverpflichtung und über die eidesstattliche
Versicherung sowie sämtliche dem Angreifer sonst bekannt gewordenen
internen Angelegenheiten von studiVZ zu wahren - insbesondere auf
Internetforen, in Blogs oder gegenüber der Presse -, es sei
denn, die Offenlegung einzelner Informationen ist aufgrund
öffentlichrechtlicher Vorschriften gegenüber Behörden oder
zur Wahrung von Rechtsansprüchen gegenüber Gerichten zwingend
erforderlich.

Lieber StudiVZ-Nutzer, wenn Du schon unerlaubt die sensiblen, personenbezogenen Daten des sozialen Netzwerks abziehst, dann tu es wenigstens leise. Schlechte Presse ist in jedem Fall zu vermeiden!

Müde?

Müdigkeit ist ein Zustand, der im 21. Jahrhundert langsam aus der Mode kommt. Schlafen war gestern, heute gibt es Energiereserven im Supermarkt und Datenbanken im Web, die über deren Effektivität aufklären. Wie viele Club Mate bringen mich um? Bei mir sind es 135 Flaschen, und was nicht tötet, macht bekanntlich stärker. 169 Red Bull, 152 Afri Cola, 163 Fritz Cola oder 398 Coca Cola hätten den gleichen Effekt. Selbst gucken? -> Energyfriend.com

Webcamperspektive

Um das Priznip zu verstehen, nach dem anaglyphe Bilder hergestellt werden, habe ich zwei mit meiner Webcam geschossene Bilder in Gimp zu einem 3D-Bild zusammengesetzt. Nicht besonders schöne Kulisse, sorry. Jetzt muss das ganze in Echtzeit in Flex und mit zwei Kameras gerechnet werden, und ich bin glücklich und … 3D.

Welches Schirmerl hättens gern?

Während des Studiums war mein Notebook tatsächlich sehr häufig mobil im Einsatz, mittlerweile nutze ich es jedoch eher als Desktop und mit ausschließlich externer Peripherie. Dank Dockingstation und zweitem Netzteil im Rucksack ist es sehr fix zugeklappt und mitgenommen. Was mich bisher nervte, war das händische Anpassen der der xorg.conf (der Konfigurationsdatei der grafischen Linuxoberfläche) je nachdem ob sie das Notebook gerade an der Dockingstation befand oder eben nicht. Und da gibt es eine sehr hilfreiches Flag im Dateisystem: /sys/devices/platform/dock.0/docked. Ist der Inhalt 1, steckts drin, bei 0 nicht. Mit zwei Xorg-Konfigurationsdateien, die jeweils für eine der beiden Möglichkeiten konfiguriert sind, und einem anzupassenden Link xorg.conf darauf, kann ich nun den Rechner selbst entscheiden lassen, was gut für mich ist.
Und so sieht mein Script zum Switchen aus:

# lösche alte xorg.conf
rm -f /etc/X11/xorg.conf

# Wenn im Dock (Desktopbetrieb),
# dann nutze externen BenQ-Monitor
if [ `cat /sys/devices/platform/dock.0/docked` -eq 1 ];
then ln -s /etc/X11/xorg.conf.singlehead.benq
/etc/X11/xorg.conf;
# Wenn nicht angedockt (Notebookbetrieb),
# dann nutze Notebook-Monitor
else
ln -s /etc/X11/xorg.conf.singlehead.notebook
/etc/X11/xorg.conf;
fi;

Webcam 2.0

Gestern kam meine zweite, etwas ältere QuickCam Pro, die unter Linux von Adobes Flash Player Plugin genutzt werden kann. Bisher kam ich nicht in den Genuss, da Adobe einen veralteten Kameratreiber vorraussetzt. Mit den beiden liegt aber schon nahe, mal ein bisschen mit Rot-Grün-Brillen und Overlay zu experimentieren, ein stereoskopische Webcambild ist sicher beeindruckend.

Kurzer Nachtrag: Ich versuche mich im Kreuzblick, schaffe es aber nicht so recht. Um ehrlich zu sein, überhaupt nicht. Die Alternative wäre jetzt eine Rot-Grün-Brille, das entsprechende Yps-Heft ist allerdings nicht mehr in meinem Besitz. Muss wohl warten, bis ProSieben wieder Tierfilme in 3D zeigt (das war toll, macht das nochmal, gerne auch die Archivbilder).



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