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Featuretausch: Mathe statt Porno

Da ich in den letzten Tagen für meinen Geschmack zu oft Komplimente in Kommentarform von Pornospammern bekomme, gibt es jetzt ein neues Feature: Addieren im Zahlenraum bis 20 als I-Tüpfelchen des Kommentarschreibens. Ich hoffe so reduziert sich der Pflegeaufwand. Rechengeil? Dann schreib einen Kommentar!

Flash Player 9 für Linux erschienen

Nach zwei Betas hat Adobe heute Flash 9 für Linux freigegeben, die Version 9.0.31.0 ist entweder als RPM oder Tarball herunterladbar. Damit schließt Linux technologisch nun endlich auf - Flashprogrammierer sollten im Sinne der Accessibility dennoch die Finger von Features jenseits der Version 7 lassen, da es auch weiterhin keine Updates für Windows 95 + NT, Mac OS 9.x sowie Solaris gibt. Und ein großes Manko ist die Verwendung des Video4Linux-Framesworks in der Version 1, das überholt ist und schon lange als depreciated gekennzeichnet wurde. Und das weiß auch Adobe spätestens seit ihrem öffentlichen API Review im Juli 2006. Was das heißt? Neue Webcams laufen mit Flash und Linux überhaupt nicht zusammen, ältere nur noch, bis der Support endgültig aus dem Kernel fliegt. Flashbasierte Videokonferenzen (wie auf Basis von Adobes Macromedia Breeze) sind für mich also weiterhin mit einem Start von Windows oder dem Kauf einer alten Schrottwebcam verbunden, das ist echt ärgerlich.

Filmempfehlung: Babel

Es ist Januar, in Kürze kommen die Osterhasen in die Supermärkte und es ist Zeit für einen persönlichen Film des Jahres: Babel. Ungewöhnlich lange Takes, ungewöhnlich lange Spieldauer (145min), ungewöhnlich authentische Szenen und ungewöhnlich wenig Text. Und jetzt los, ab ins Kino!

Communitywalk.com: Ohren

Inspiriert von Stefans Blogeintrag über das Markieren von Lieblingsplätzen bzw. Infrastruktur auf communitywalk.com habe ich das ganze mit Ohren gemacht. Dem Ort, in dem ich 17 Jahre meines Lebens verbrachte. Dem Ort, an dem ich merkte, dass virtuelle Welten spannender sein könnten als reale. Dem Alcatraz der unmotorisierten. Ohren.

Saturn dreht durch


Unterbezahlte, unloyale Datenbankadmins oder Werbestrategie? “Dieses Produkt ist grad nicht vorhanden. Wir arbeiten dran. Datebenbankbefüllen ist geil!”

Apple Keynote: Wie enttäuschend ist das denn?

Die Apple Stores wurden relaunched. Keine Veränderung bei den minis. Auch nicht bei der Software. Kein iLife 2007. Kein Leopard (OS X 10.5). Nicht mehr Arbeitsspeicher. Nur ein Telefon und ein Mediacenter. Das ist echt enttäuschend…

MacWorld 2007 Keynote: Livetickerlink

Der Weg von der Badewanne nach San Francisco ist doch zu weit, also lese ich jetzt Liveticker: http://www.macrumorslive.com. Der Blick in die Glasguckel sagt mir, heute sei der Geburtstag eines Mac mini mit Merom Kern, das sind die Core 2 Duos in der Mobilvariante. Kugeln lügen nicht!

18:50 Uhr: Es wird das Mediacenter iTV geben, das ist langweilig, weil’s jeder wusste. Aber: Das iPhone ist ein Breitbild iPod mit WLAN. Erinnert mich stark an mein Nokia 770, und auch das “revolutionäre Touchscreen Display” erinnert mich stark an dessen Mediacenter Canola. Gibts schon! Will Apple nicht niedermachen, bestimmt ein schickes Gerät, aber eben keine Revolution.

18:53 Uhr: Das iPhone läuft unter OS X. Und mein Nokia? Debian Linux, mit Gnome Oberfläche. Ähm, Revolution? Nein. Kamera dabei. Ok, also wie das N800.

18:57 Uhr: Ohrensensor. Das ist cool, wird leise und Display geht aus. Und es weiß, ob es gerade horizontal oder vertikal zum Boden steht. Auch cool.

19:00 Uhr: Überlege gerade den Preis. Tippe auf 500, teuerer darfs nicht sein. Und wieviel Speicher wird es bieten? Bei dem Formfaktor? Sicher keine 80 GB.

19:10 Uhr: 8GB sinds, wurde wohl schon gesagt, bei engadget.com stehts jedenfalls. Hmm… . Reinmounten vom heimischen Datenarchiv in die iPod-Datenbank wird bestimmt nicht einfach sein.

19:17 Uhr: “4GB for $249, 8GB for $449″ sagte Kevin Rose von Diggnation beim Verplappern im Dezember. Mal sehen :)

19:24 Uhr: Die Auflösung scheint wie beim Nokia 770 bzw. N800 horizontal bei ebenfalls 800 Pixeln zu liegen. Das macht es brauchbar.

19:39 Uhr: Google und Yahoo koorperieren mit Apple, witzig dabei, dass Yahoo als Mailexperten dargestellt werden. Suchmaschine ist wohl nicht mehr so das Kerngeschäft. Liefe Google Mail endlich mit IMAP, wäre es vielleicht bei Google geblieben.

19:48 Uhr: 4GB kosten 499 Dollar, 8GB 599 Dollar. Da lag ich ja nicht schlecht. Besser als Kevin Rose zumindest.

19:53 Uhr: … mit 2 Jahresvertrag. Uh!

20:10 Uhr: Vorbei. Ähm. Kein Mini? Kein Leopard? Kein iLife? Oder: Zulange über iPhone gesprochen (>60 Min)?

Offene Ohren … aber verstopfte Rohre

Schon ärgerlich, wenn sich aus bruchstückhaften Ideen der heimischen Wasserleitungsverlegung plötzlich ein klares Bild zusammenfügt. Zumindest dann, wenn die gemeinsame Schnittstelle von Badewanne, Waschmaschine und -Becken das Nadelöhr zu sein scheint. Kurzfassung: Wasser in Badewanne. Nicht weniger werdendes Wasser in Badewanne. Nach Betätigung der Waschmaschine stark steigender Pegel! An Wasser. Und Geruch. Nach etwa 30 Minuten Paaraktivität den Inhalt in der Toilette versenkt. Nach Besaugglockung nur Echthaar für Kleinkindperücke befördert. Zweimal Rohrfix, zeitlich versetzt natürlich, haben zwar den Geruch verändert, nicht aber das Rohr gesäubert. Aktuelle Maßnahme B (und gleichzeitig erste ernsthafte Auseinandersetzung mit chemischen Reaktionen in meinem Leben - das Interesse ging nach den Explosionen in Klassenstufe 5 schlagartig verloren): Backpulver mit Essig. Aus Sicht des unwissenschaftlichen Beobachters: Es bleibt kühl (gut!), es bildet sich Kohlensäure (gut!), sonst passiert nix (schlecht!). Könnte am verbleibenden Wasserpegel liegen, experimentelle Versuche in Müslischüsseln belegen die These. Nur um das Wasser _in_ der Badewanne zu entfernen, müsste man saugen. Die Chance, dafür Freiwillige zu finden, halte ich für extrem gering bis aussichtslos. Da heute morgen alles perfekt abfloß, könnte Fremdeinwirkung in dem untenliegenden Hausteil eine Lösung sein. Und jetzt bist Du dran. Her mit deinen Hausmitteln!

Nachtrag, 9. Januar: Hochdruck aus Dosen, an sich vielversprechend und mit hohem Fun-Factor (yeah!) half auch nicht. Nachteil: Nur Mc Guyver schafft es, die Überläufe 100% abzudichten. Den übrigen Personen fliegt die Gülle, in gemäßigtem Tempo, um die Ohren. Achja: Duschen ist nicht. Pfui!

Nachtrag II, 9. Januar: Mein Engagement in Sachen Rohrreinigung hinterläßt Spuren. Meine Arme sind zerkratzt. Der Abfluß der Badewanne perfekt gesäubert und mit einer drei Meter Spirale durchbohrt. Kein Widerstand spürbar, ergo auch kein ablaufendes Wasser. Die Idee mit der Handgranate nur mit Gimp auf dem Bild oben verwirklicht. Aber von der Agentur unter uns die Telefonnummer vom betrauten Installateur bekommen, und von diesem dann einen Termin morgen um 8. Bin gespannt …

Nachtrag, 10. Januar: Installateur war da. Sehr nett, sehr pünktlich, aber leider auch nicht erfolgreich. Alles professionell abgedichtet und mit fünf Bar in die Leitung gepustet - nichts. Mit seiner 7m Spirale (wir hatten nur 3m) war nach 6m Schluß, d.h. da ist irgendwas. Vielleicht eine Ratte mit jetzt Fönfrisur, nennen wir sie Götz. Wie auch immer, gleich kommt eine weitere Firma mit Kohlensäureflasche im Schlepptau, bis 100 Bar soll die haben. Ehrlich gesagt bin ich ein bischen neidisch, das ist das Kaliber, mit dem ich gerne selbst pusten würde. Und ab jetzt heißt es löhnen, 100 - 200 Euro wird der Besuch wohl kosten. Damn! Da wir erst seit August hier wohnen kann die Verstopfung nicht unser Werk sein, zumal schon beim Antritt die Haare der beiden Vormieterinnen (aus aktuellem Anlaß) chemisch zerlegt wurden und wir anschließend regelmäßig gesäubert haben. Und der Vermieter ist beruflich in Japan (ein Musiker wohl). Wenn das nicht klappt will ich ins Schwimmbad. Duschen.

Nachtrag , 10.01.: Mit einer Elektrofeder wurde in 16-18m ein Loch in etwas gebohrt, dessen Geruch mir aus Dixitoiletten und der Pathologie bekannt ist. Die Rechnung dafür: 195,60 Euro. Vorgestreckt habe ich es, die Rechnung aber auch auf den Hauseigentümer ausgestellen lassen. Hatte genug Ärger und Kosten in den letzten Tagen. Immerhin sagt die Mischung aus Hausmeister und aktuell Niedrigkontostandbesitzer in mir, dass die Anschaffung der Geräte teurer gewesen wäre.

Geschäftsidee: In Asien lebt der Langschwanzmaulwurf. Dieser ist (wie so vieles in Asien) kleiner und schmaler als europäische Maulwürfe. Das Grabwerkzeug hingegen ist stark ausgeprägt, der Schwanz 2-3cm. Die Idee ist im Kontext eigentlich jetzt schon klar, dennoch: Das Tier braucht einen Schwanz, der etwa 18m lang ist, oder ein Piercing an dem eine Angelschnur befestigt werden kann. Dann rein ins Abflussrohr mit ihm, und bevor er gänzlich verschwindet rückwärts wieder rausziehen. Evtl. die Freiheit schenken, wenn die Schwanzverlängerung nicht funktioniert (Todo: Mehr Spam lesen). Ausgebuddelter Schlam lässt sich leicht wegspülen, der Maulwurf bekommt lecker Insekten (Todo: Staubsaugerbeutel aufbewahren) und man selbst verleiht ihn für knapp weniger als 78 Euro pro Stunde an Menschen, die wieder duschen wollen. Klappt bestimmt!

Neues Internet Tablet von Nokia

Das N800 ist der gerade erschienene Nachfolger meines 770, dem Mini-Linux-PC mit entsprechend zahlreichen (unbegrenzten!) Funktionen. Verdoppelter Speicher und eine schnellere CPU sind an Board. Im Gegenteil zum 770 auch eine Kamera, Stereo-Lautsprecher und wohl zwei Cardreader. Mich wunderte schon immer, dass das 770 mit den zwei Verzeichnissen /media/mmc1 und /media/mmc2 ausgeliefert wurde, offensichtlich ist die Doppelstrategie älter. Ari Jaaksi, Nokias Open Source Chef, bloggte, dass nun auch (endlich) ein Flash Player Update stattgefunden haben soll. Egal ob es sich um die stable 7 oder beta 9 handelt, es wird möglich sein Sorenson Spark kodierte Flash Videos anzusehen - d.h. YouTube, Google Video, und natürlich auch Nibbler (ich hab noch kein Wort über Nibbler hier im Blog verloren, muss dringend nachgeholt werden).

Die aktuellen _refurbished_ Mac minis

Kein Unterschied?! Hah! Übermorgen auf der MacWorld Expo 2007 wird der Steve sagen “Gute Nachricht Freunde, wir haben jetzt auch im Mini einen Core ZWEI Duo”! :)



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