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Wenn Animismus und Soziophobie sich kreuzen, kann man schon mal auf die Idee kommen, seinem Weblog zum Geburtstag zu gratulieren. Nachträglich. Vier Tage zu spät. Als Geschenk erhellt nun dieser Button das Frontend, mit dem Going-Live-Unixtimestamp:
birthday

Mehrkanalsound unter Linux

Jede aktuelle Soundkarte sollte den sog. Fullduplexmodus unterstützen, d.h. das Multiplexen mehrerer Soundkanäle in Echtzeit. Eigentlich ist es ja ganz angenehm, wenn eine Applikation die Soundkarte exklusiv nutzt, beim entspannten Musikhören also z.B. Skype nicht mehr piepsen kann. Aber eben nur manchmal. Hätte ich gewusst, dass man für den ALSA-Treiber lediglich die auf phaeronix.net gefundene Konfiguration in die Datei /etc/asound.conf (Systemweit) bzw. in sein Homeverzeichnis ~/.asoundrc schreiben muss, hätte ich mir wohl früher ein Herz gefasst.

Ein Mensch, dessen Frau auch nicht auf Techtalk steht…

Auch “Opilein” scheint seine Liebe für Technik nicht unbegrenzt mit den Menschen seines direkten Umfeldes zu teilen. Wenns kribbelt, greift der deutlich erkennbare Berliner zum Hörer und füttert seinen VoIP-Cast im “Anrufbeantworter-Style”. Improvisiert und ohne abzulesen. Durchschnittlich sieben mal pro Tag. Dabei werden URLs vorgelesen, Landesgrenzen überschritten und heiße Spekulationen kommentiert. Ich bin ein großer Fan, komme seit 20 Minuten nicht von der Seite weg!

BAR BQ


BAR BQ
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Neue Nachbarn in der Grünberger Straße

Lost in translation


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Auf einem Weinberg in Kiedrich

ePass nach Hause telefonieren…

Im FoeBuD-Shop gibt es für sechs Euro eine aluminiumbeschichtete Hülle für eReisepässe. Reisepässe mit integriertem RFID-Tag, wie es sie seit November auch in Deutschland gibt und die per Funk ausgelesen werden können. Dass das jeder kann hat der CCC mit den ePässen der der Niederländer bereits eindrücklich bewiesen. Damit wird meine Vision einer Welt, in der ich mir den Namen meines gegenübers nicht mehr merken muss, sondern ihn auf die Iris projeziert bekomme, zum Dumpingpreis zerstört. Andererseits öffnen sich neue Marktsegmente. In einer Technology Review des letzten Jahres gab es einen langen Artikel über neuartige Textilfasern, unter anderem über aluminiumbeschichtete Feuerschutzkleidung. Die schützt bestimmt auch vor RFID-Lesern. Vielleicht sollte ich damit beginnen, Aktien von Textilunternehmen zu horten, die ebensolche Fasern produzieren und diese überreden, trendy Mode unter Berücksichtigung des Rechts auf informelle Selbstbestimmung zu schneidern.

BVG - Ein Schneeballversuch

Die Berliner Verkehrsbetriebe schreiben “Social Responsability” groß und ermöglichen auch den letzten Trotteln einen Arbeitsplatz als Fahrkartenkontrolleur. Auf der U-Bahnlinie 5 zwischen Frankfurter Tor und Tierpark sollte man als Schwarzfahrer dringend den Abschnitt Frankfurter Allee - Lichtenberg meiden. Dort wird mindestens einmal, gerne auch zweimal hintereinander kontrolliert (sind ja auch zwei Stationen).

Eigentlich befürworte und nutze ich das öffentliche Verkehrssystem. Wenn aber bei einer Fahrzeit von 10 Minuten fünf für diese unsympathischen Freaks draufgehen, ärgert mich das. U5 zwischen Frankfurter Allee und Lichtenberg nur mit Karte (reicht ne Kurzstrecke), bitte weitersagen, kontrolliert halt woanders.

Deutsche Post AG / DHL

Yeah - Eine neue Frustkategorie! Gestern klingelte es dreimal in kurzen Abständen. Ich stand direkt neben dem Türöffner, und bediente ihn dreimal. Nichts. Vier Stockwerke tiefer fand ich dann einen roten Zettel vor, der mich darauf hinwies, dass man mich _heute_ nicht angetroffen hätte und ich ab morgen mein Paket zwei Kilometer entfernt abholen könne. Und was fragt mich die Postbeamtin, nachdem ich 10 Minuten auf ihren Schalter gewartet habe und endlich mein Paket zum Nachhausetragen in den Händen hielt? “Wie sieht es mit Ihrer Vorsorge aus? Besteht bei Ihnen Beratungsbedarf?”. “Konzentrieren Sie sich bitte auf Ihr Kerngeschäft” zischte ich und ging ohne Termin.

GEZ und Internet-PCs

“Niemand entkommt der GEZ, außer er zieht in eine einsame Waldhütte und verständigt sich künftig nur von Angesicht zu Angesicht, durch lautes Rufen oder per Briefpost und Festnetztelefon.“, Christian Stöcker bei Spiegel Online am 07.02.2006

Ganz kurz: Ab dem 01. Januar 2007 werden PCs mit Internetverbindung in Deutschland als Fernseher angesehen.

Wenn es aber nur um eine prinzipielle Möglichkeit des Empfangs von Sendern von ARD und ZDF geht, kann dann das explizite Filtern öffentlich-rechtlicher Webinhalte auf Routern die Gebührenpflicht kippen? Ich bin, obwohl dann nicht mehr in Deutschland lebend, gerne bereit, eine solche Blacklist vorzuschalten. Spinnen wir weiter: Die erste Instanz, der Hardwarerouter, ist zwar theoretisch als PC anzusehen, verfügt aber weder über Hardware noch Schnittstellen für Monitore bzw. Lautsprecher. Hier übergebe ich an die Juristen unter den Lesern…

mhm lecker

mhm lecker (Originally uploaded by niepi)

Brunchen in der Roten Harfe (Oranienstraße/Kreuzberg) hätte eigentlich auch ein lachendes Tiramisu verdient …



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