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Mobiles Internet für 4,95‚Ǩ monatlich

O2, ein deutscher Mobilfunkbetreiber, bietet für 4,95‚Ǩ monatlich eine WAP-Flatrate an, bei der auf den Ports 80 und 443 mit dem Wapbrowser des Mobiltelefons zum Pauschalpreis gesurft werden kann. Wie das auch von einem Unixsystem aus mit Bluetoothkopplung zum O2-Handy funktioniert, demonstriert Tim Pritloves Bericht “Mobiles, billiges Plasteweb für 5Euro“. Dabei nutzt er das Tool Privoxy, um Pakete mit vorher angepassten Headern an den O2-Proxy weiterzureichen. Noch ein Hoch auf die Barrierefreiheit!

Fingerabdruck duplizieren

Wer so manche Tür nicht mehr mit der Hand, sondern lediglich mit dem Fingerabdruck öffnet, wird von Frank Rosengarts Video sicherlich kalte Füße bekommen: Mit einem Plasikflaschendeckel, Sekundenkleber, einer Digitalkamera, Holzleim, hautfreundlichem Kleber, bedruckbarer Folie und einem Bildbearbeitungsprogramm zeigt sein Video, wie einfach doch ein elfter Fingerabdruck herzustellen ist. Ein Hoch auf die Barrierefreiheit!

Batterietausch beim iPod mini

Eine bebilderte Batterietausch-Anleitung für den iPod mini gibt es hier. Gut zu wissen! Und nebenbei darf sich unsere Digitalkamera im Urlaub vielleicht das Microdrive borgen ?!?

Verbal WLAN scanning

Nachdem mein Rechner gestern zu sprechen begann, machte ich mir seine Fähigkeiten gleich zu Nutze: Von nun an möchte ich informiert werden, wenn ein offenes Funknetz meine Pfade kreuzt, und zwar verbal. Dann macht das Kneipensuchen in fremden Gefilden wieder Spaß, bieten diese WLAN doch häufig kostenlos als Feature an wie die Serviette zum Döner (Auch die wird nicht aufgezwungen, steht aber grundsätzlich zur Verfügung).

Hier das erste, rudimentäre, Shell Script “verbalWLANScan.sh”. Die benötigten Tools und Libraries führe ich nicht auf, eine sprechender, mobiler Linuxrechner mit WLAN-Adapter sollte zur Verfügung stehen.

#!/bin/bash
/sbin/iwlist wlan0 scanning > /tmp/scan.txt
APCOUNT=`grep ESSID /tmp/scan.txt | wc -l`
OPENAPCOUNT=`grep "Encryption key:off" /tmp/scan.txt | wc -l`
APNAMES=`grep "ESSID" /tmp/scan.txt | sed s/ESSID://g | sed s/\"//g`
APNAMES=`echo $APNAMES | sed s/\ /\,\ /g`
echo "$OPENAPCOUNT von $APCOUNT Funknetzen sind unverschlüsselt." | say
echo " Die Routernamen lauten $APNAMES" | say
rm -rf /tmp/scan.txt
unset APCOUNT OPENAPCOUNT APNAMES

Und so klingt die Scriptausgabe als MP3. Empfehlenswert ist, das Script in einer Endlosschleife auszuführen:

while [ 1 = 1 ]; do verbalWLANScan.sh; done

Bei “echter” Nutzung wäre es sicher vorteilhaft, nur noch offene Netze ansagen zu lassen. Oder soweit zu automatisieren, dass der Rechner nur dann spricht, wenn eine IP verfügbar und eine Testping erfolgreich war.

Sprachsynthese oder “Der Konsolenschwätzer”

Mein Atari-ST konnte schon relativ gut englische Texte aussprechen, doch wie weit ist die Technik heute? Star Trek’s Boardcomputer spricht wie selbstverständlich, mein Rechner piept bloß. Die Lösung, mir Plaintext verständlich vorlesen zu lassen, liegt in zwei (für nicht-kommerziellen Einsatz freien) Tools: TXT2PHO wandelt Plaintext in Lautschrift, die der Synthesizer MBROLA vorlesen kann. Und das mit derzeit acht deutschsprachigen Stimmen, männlich wie weiblich, hoch- wie plattdeutsch. Eine sehr gute Anleitung zum Eigenbau des Konsolenschwätzers gibt es unter folgendem Wikieintrag.

echo “Und jetzt gute Nacht zusammen” | say :)

Lohnenswerter Link: GraPho, ein webbasierter, grafischer Editor für Pho-Dateien.

Lokal(n/N)achrichten

Die besonders nachts beliebte Simon-Dach-Straße vor unserer Tür in Friedrichshain polarisiert schon seit einiger Zeit: Auf der einen Seite fühlen sich Anwohner durch den Lärm gestört, auf der anderen machen die Kneipen Umsatz. Interessant finde ich den gerade entdeckten Link www.simon-dach-strasse.de, der sich mit geschickten Metadaten bei google den Platz zwei für Simon Dach Straße sichert, den Benutzer allerdings mit ausgestrecktem Mittelfinger und zornigen Äußerungen empfängt. Interessanter finde ich, dass die Domain einem Bewohner des Bermannstraßenkiezes in Kreuzberg gehört. Sollte der gute Mann vielleicht damit das trinkfreudige Volk in Richtung Mehringdamm locken wollen?

Lidl, die Bahn und irreführende Werbung

Heute bietet gibt es laut Lidl-Werbung ab 8 Uhr zwei Blankotickets der Bahn für ca. 50 Euro, gültig bis zum 3. Oktober. Ich war in vier Filialen im Berliner Osten, da der Verkauf schon dem ersten Markt, in dessen Schlange ich mich um 7:45 Uhr einreihte, nicht möglich war. Um halb neun gab ich dann auf. “Verkauf vom 19.05. bis 28.05.” prangt auf lidl.de, richtiger müsste es wohl “Verkauf am 19.05. um 7:45Uhr. Wir öffnen um 8″ heißen. Die Interessentenliste weckt bei mir allerdings Hoffnungen, schließlich mag doch Lidl sicher nicht schon wieder gegen ¬ß 5 Abs. 5 UWG verstoßen.

Nachtrag: Interessant finde ich in dem Zusammenhang auch die zahlreichen Ebay-Auktionen des “Anstehservice Lidl-Aktion der Deutschen Bahn (DB)”, bei denen der reine Service verkauft wird, Karte + Porto extra. Der Clou: Nur im Erfolgsfall muss bezahlt werden, ansonsten übernimmt der Anbieter die entstandenen eBay-Kosten. In meinen Augen ist der Verkäufer a) dumm b) Minijobber bei Lidl. Tendiere zu letzterem.

Firefox anpassen

Gerade erschienen ist das Buch “Firefox Hacks” aus dem O’Reilly Verlag. Frisch aus dem Buchladen kommend dokumentiere ich hier mal die für mich wichtigsten Anpassungen des gefuchsten Browsers:


E-Mail-Client Thunderbird bei mailto-Links starten:

Statt dem Standardmailprogramm Evolution möchte ich gerne bei Links auf E-Mailadressen direkt Thunderbird öffnen. Dazu muss about:config in der Adressleiste aufgerufen, der Eintrag network.protocol-handler.external.mailto auf true gesetzt und ein neuer Schlüssel network.protocol-handler.app.mailto mit dem Pfad zum Mailprogramm als String, z. B. /usr/bin/thunderbird, angelegt werden. Test bestanden?

Cacheverzeichnis festlegen
Da ich ungerne temporäre Dateien wie den Browsercache bei der Datensicherung mitnehme, soll dieser umgelenkt werden. Das Anlegen des String-Schlüssels browser.cache.disk.parent_directory mit dem Zielverzeichnis als Wert, z.b. /tmp/firefoxcache und ein Browserneustart reichen hierfür aus. Test bestanden?

t.b.c. // Links:
Speed up your firefox

Schxxxtag

Es war einmal, ein junger Mensch, der während der Linuxinstallation Simpsons guckte und daraufhin seine gesamte Platte wegpartitionieren ließ. Derselbe Mensch dachte daraus gelernt zu haben, wurde älter, und hat heute dennoch geschaft, mit einem Klick unter Windows die komplette Linuxpartition wegzuballern. 20 Pixel weiter links, und er hätte das richtige Opfer erwischt.
Das einzige was blieb, war grub, der Bootloader, und ein ekelhaftes Betriebssystem. Warum ich das blogge? Weil ich wütend bin und dafür bezahle, meine Wut hier rauslassen zu können! Schonmal probiert, in eben diesem Betriebssystem mit Service Pack 2 die Wiederherstellungskonsole zu installieren, um den obsoleten Bootloader zu töten? Nein, dann spare Dir die Mühe, es geht nämlich nicht, jedenfalls nicht ohne eine SP2-XP-CD. Stattdessen wird empfohlen, SP2 zu deinstallieren, dann die Wiederherstellungskonsole zu installieren, und schließlich SP2 wieder eine Chance zu geben. Furchtbar! Mal sehen, ob ich mir jetzt noch auf die schnelle eine SP2-Windows-CD bauen kann, der XP-ISO-Builder sieht recht vielversprechend aus… .

Nachtrag: “They say if you play a Microsoft CD backwards, you hear satanic messages. That’s nothing, cause if you play it forwards, it installs Windows.”

3D desktop switcher

Um die virtuellen Bildschirme unter gnome zu wechseln, erfreue ich mich schon seit längerem an 3ddesk. Doch dass es, die richtigen Parameter vorrausgesetzt, mehr kann, zeigt dieses ausführliche Review. Schön!



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