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Es grünt so grün…

Am kommenden Wochenende, genauer der Walpurgisnacht und dem ersten Mai, wird unser Balkon unweit des Boxhagener Platzes in Berlin-Friedrichshain wohl zum Logenplatz der Maifestspiele. Die Anzahl grüner und silberner Autos nimmt stetig zu, was aber auch an der Parkverbots-bedingten Abnahme der übrigen liegen kann. Heute mittag drehte ein erster Hubschrauber seine Runden und ein Aushang weist auf ein Verbot des Wiesebeliegens hin.
Meine Prognose ist, dass trotz erhöhtem Sternburg-Konsums die Pfandsammler nicht auf ihre Kosten kommen werden und der fliegende Feinstaub bisherigen Trittflächen (mit ungewohnt schlechter Bodenhaftung) Platz machen muss. We’ll see… .
Brennender Panzer
Das Bild zeigt zwar den Angriff der Wasserarmee Friedrichshain (WAF) auf die Kreuzberger Patriotischen Demokraten / Realistisches Zentrum (KPD/RZ) und den damit verbundenen, jährlichen Bioabfall-Weitwurf, das fällt aber hoffentlich nicht auf …

Transparent Screens

Sehr durchschaubares Konzept, aber trotzdem lustig: Transparent Screens
Dem Trend folgend, ein Bild meines Notebooks auf dem Küchentisch: Transparent Screen

Aus Schrott mach Router/Firewall

Gerade entdeckt: Die m0n0wall, ein aus meiner Sicht großartiger FreeBSD-Router, der die Wiederbelebung unserer Pentium-1-Staubfänger fördern könnte.
Nachtrag: Ein gutes Tutorial zur Konfiugation auf Basis des embedded WRAP-Boards (WRAP=Wireless Router Application Plattform) gibts es hier. Das Board wiederspricht allerdings dem Titel (”Schrott”) und kostet bei eBay rund 130Euro.

Sprachunterstützung des Webbrowsers Opera 8.0

Die gerade erschienene Version 8.0 des Webbrowsers Opera spricht nun auch! Basierend auf XHTML+Voice 1.2 und dem CSS3-Speech-Modul ist es nun unter anderem Sehbehinderten möglich, sich englischsprachige Texte vorlesen zu lassen und den Browser verbal (auf englisch) zu steuern, vorrausgesetzt sie benutzen Windows 2000, XP oder 2003. Ein erster Test überraschte mich positiv: Die Betonung der markant US-amerikanische Stimme ist erstmalig angenehm flüssig und verständlich, so dass ich mir z. B. die wired-News nun vorlesen lassen kann. Zur Browsersteuerung werde ich aber wohl weiter Tastatur-Shortcuts und Mausgesten bevorzugen… .

RIP

Am 11. September 2055 werde ich wohl, sozialverträglich oder nicht, frühableben. Das jedenfalls sagt www.deathclock.com, und zählt gleich die Sekunden runter. Ob ich rauche oder nicht ist in diesem Fall nicht ausschlaggebend, 09/11 wirds immer sein. Bei so nem Datum möchte ich aber bitte den Unix-Timestamp auf meinem Grabstein sehen. Cheers!

Linux auf dem USB-Stick

Damn small linux, eine rund 50 MB große Linuxdistribution mit grafischer Bentzeroberfläche (und mehr als nur den wichtigsten Tools), läuft doch tatsächlich auf meinem USB-Stick!

Und so gehts:
1) Windows booten :(
2) USB-Stick, nach Datensicherung, mit FAT-Dateisystem formatieren
3) Trial-Version von WinImage herunterladen und installieren
3) bootusb-0.8.img herunterladen und mit WinImage auf USB-Stick schreiben (Abfrage zur Größenänderung bitte auch zustimmen)
4) dsl-1.0.iso herunterladen und den Inhalt mit Programm wie IsoBuster, DaemonTools oder WinImage(das müsste auch gehen, bin mir nicht sicher) auf den USB-Stick schreiben (Überschreibungen sind okay, bei mir gabs keine).
5) Booten und entweder freuen oder über den nicht bootfähigen USB-Stick schimpfen

Der große Vorteil von der USB-Variante ist, dass das CD-ROM-/DVD-Laufwerk wieder einsetzbar ist! Mit der Bootoption “dsl toram” sollte das gesamte Linux aus dem Arbeitsspeicher heraus laufen können (bisher von mir noch nicht getestet).

Nokia 6600 im LAN

Mein Handy, ein Nokia 6600, kann über eine Bluetooth Verbindung (Anleitung für die Kommunikation zwischen Linux-Büchse und 6600 gibt’s hier: http://www.unix-ag.uni-kl.de/~leonard/linux-n6600-howto.html) ins Netz. Die SymbianOS-Version des Browsers Opera habe ich auf die schnelle leider nicht einrichten können. Mein großes Ziel, ein Weblogeintrag mit dem Handy zu erstellen, ließ sich über Umwege doch realisieren: Auf dem Server läuft der ssh-Dienst, auf dem Handy ist der ssh-Client putty installiert. Über die ssh-Verbindung kann ich dann fröhlich auf die Konsole meines Rechners zugreifen, und über den Textbrowser links bzw. lynx auch auf topfstedt.de bloggen. Ja, richtig erkannt, das ist total unpraktisch und vor allem umständlich, aber mein Spieltrieb stillt es dennoch ;)

So, jetzt ist die Welt wieder ein bischen schlauer. Hallo googlebot, treuester aller Besucher ;)

Anfassen ohne Ringelpietz - Der neue Sommertrend

Trendsetter sind die Mädels von die-kuschelparty.de ganz bestimmt! Was 2003 das Flashmobben war, wird in Zukunft ganz sicher das urbane Gruppenkuscheln. Und Platz für behundekackte Parkflecken bleibt dann auch nicht mehr!

Fedora Linux Core 3

Nachdem so ziemlich alle Tools außer meinem Betriebssystem open source sind, wage ich mich erneut an den Totalumstieg. Anforderung: Fedora Core 3 muss auf meinem Notebook nicht nur neben der weiterhin vorhandenen Windows-Installation werkeln, die beiden müssen sich auch unterhalten. Stephan Schreiber schrieb das Tool Ext2IFS, womit Windows schreibend wie lesend auf Ext2/Ext3-Dateisysteme zugreifen kann. Super, dann halte ich meine Mails im Fedora und Windows darf auch mal ran. Umgekehrt, aber nur lesend, fließend die Daten dank dem Paket Linux-NTFS. Mit http://linux-ntfs.sourceforge.net/rpm/instructions.html in weniger als 5 Minuten erledigt.

2dos:
- Gnome mit Fedora-Skin ist hübsch, Mac’s Aqua gefällt mir aber weiterhin besser. Abhilfe: http://www.gnome-look.org/content/show.php?content=13548
- In der FH will ich WLAN nutzen können, ndiswrapper bindet dafür die Windowstreiber ein und ein IPSec-Client wird sich auch finden lassen.
- tbc…

Nachtrag:
Es geht… …alles. WLAN mit ndiswrapper, IPSec- und WEP-Verschlüsselung, 16:10er Display, MacOS-Theme, Bluetooth, iPod, diverse externe Datenträger über USB und FireWire, Sound, NTFS-Zugriff (wobei ich umgekehrt auf den Zugriff von Windows auf das ext3-Filesystem verzichte - Windows ist und bleibt super zum Filme schneiden und WMV-Streams-encoden, und nichts anderes :)) etc. Okay, am Hibernaten arbeite ich noch :(



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